Oder sein Buch „Die italienische Reise“, in der Blom der Geschichte seiner Geige folgt. Carolin Pienkos: Als absolute Bereicherung! vom Sommer 2013 aus. Man ließ mich unaufgeklärt mit 16 nach Amerika. Was ich als gelernt bezeichnen würde, ist viel Berufliches. Da ist auch meine Mutter ihrem Vater durchaus ähnlich, also darin, gewisse Dinge, aber auch sich selbst, nicht ununterbrochen so ernst zu nehmen. Das Ballaststofforchester und Egon Achatz. Das heißt nicht, dass wir keine Diskussionen haben. Das ist ein Unterschied. Ich freue mich. They have Nun zeichnen Sie gemeinsam für die Regie der "Zauberflöte" verantwortlich, die am 10. Das waren Lampenschirme, die meine Mutter von ihren Eltern geerbt hat, die ich dann in meine ersten zwei Wohnungen hatte – so lange bis sie zerfallen sind. Das war auch das Schöne an der Rolle, das mal so zu spielen, weil ich sonst sehr gerne zugreife bei Rollen, die natürlich etwas Besonderes haben und hier hat mich tatsächlich das Gegenteil davon gereizt. Irgendwie hatten ihn die Damen in der Maske derart damit abgefüttert, dass er sich in der Garderobe der Mutter übergeben musste. Das hat sich mir eingebrannt und ich habe mir gedacht: Das passiert mir bei meinem Kind nicht! Würden Sie diese für uns wiederholen? Aber die grundsätzliche Überforderung, dass er eigentlich richtig denkt und dann trotzdem das Falsche macht – so etwas habe ich sehr gerne an Figuren, wenn sie so eine absurde Kettenreaktion auslösen.Der steckt im Tal fest, wo jeder jeden kennt – das ist Segen, aber auch Fluch.Absolut. Pienkos: Endlich!, würde ich sagen, mit Vorwurf: Wo warst du so lange? Obonya: Man muss in diesem Rahmen auch ganz anders agieren als in einem Opernhaus: Man muss klare, große Gesten finden. Weltkrieg gestolpert ist, sondern über eine Gesellschaft, die gerade die Geschwindigkeit entdeckt hatte und zu welcher Veränderung das in der generellen Wahrnehmung führte. Dann gibt es die schöne Abmachung. Traumrollen, die sie noch spielen will, habe sie keine mehr. Die Wissenschaft sagt seit Jahren, dass so etwas immer wieder kommen wird. Das war für mich durchaus ausschlaggebend, jemanden zu zeigen, der vollkommen normal ist. Und ich habe immer gesagt: Kinder, wo ist eure Kassa? Es gibt diese ewige Sehnsucht der ganzen Familie endlich ein Mathematiker – aber es kommt keiner.Bei dem Begriff Mutterstolz: Was verbinden Sie damit?ORTH: Ich vermeide das Wort Stolz. Durch seine Mutter Elisabeth Orth ist er Mitglied der weitverzweigten Familie Hörbiger. Und da sind wir wieder bei der "Zauberflöte": Natürlich wäre es schön, wenn es tatsächlich eine Zauberflöte gäbe, wo ich einmal Tüdelidü mache und alles um mich herum funktioniert! Wenn ich an meine Großeltern denke, an die Nazizeit, stellt sich schlicht und ergreifend die Frage: Wo zieht man die Grenze? Der größte Horror: Frühstück ans Bett. Egon Pichl führte im August 2016 in Salzburg ein Gespräch mit dem am 29. Die österreichische Meisterschaft schau ich mir ja eher nicht an, deutsche Spiele schon. Wir haben das nie explizit gesucht. Gibt es aber nicht. Ich kann mich erinnern, dass er liebend gerne aus der Familie ausgeschert ist, hinauf. Sie sind seit 17 Jahren verheiratet und führen neuerdings auch gemeinsam Regie. Juli die Aufzeichnung der Neuinszenierung von Julian Crouch und Brian Mertes mit Cornelius Obonya als Jedermann, Brigitte Hobmeyer als Buhlschaft, Julia Gschnitzer als Mutter u.v.a. Durch seine Mutter Elisabeth Orth ist er Mitglied der weitverzweigten Familie Hörbiger. Cornelius Obonya: Wir reden ständig miteinander, das war von Anfang an so. Roosevelt ... wie hieß sie im Vornamen?OBONYA: Eleanor.ORTH: Dankeschön. Aufklärung! Cornelius Obonya, * 29. Cornelius Obonya (45) spielte – wie Orth – in den Neunzigern in Deutschland; oft unter der Regie Andrea Breths. 1989 holt… Der kann seinen Job, hat aber auch seinen Feierabend ganz gern. "Coriolan" etwa, den wir 2016 am Akademietheater gemacht haben, zeigt auf großartige Weise, wie disparat ein Konflikt sein kann. Mit Pferdegetrampel. Die Musik bleibt so wie sie ist. Und dieses "besser nicht" möchte ich nicht erleben und deswegen lieber früher - und hoffentlich halbwegs informiert - den Mund aufmachen, bevor gewisse gesellschaftliche Zusammenhänge zu zerbröseln beginnen, die genau das wieder verursachen könnten. Wir müssen auch meine Mutter versorgen, die zur höchsten Risikogruppe gehört. Mavie ... 2013-2016: Cornelius Obonya … Für seine Darstellung des Eugene erhielt Cornelius Obonya den Karl-Skraup-Nachwuchspreis. Es gab sowieso viele arbeitslose Schauspieler oder solche mit nicht sehr hoch dotierten Jobs. Ich werde am Sonntag, wenn es der Zeitplan zulässt, zu Hause abgeholt und zum Frühstück gebeten. Das macht sie ebenbürtig. Und bei großen Turnieren ist sogar meine Frau vor dem Fernseher. Nein. Daher bin ich dafür, dass wir ernsthaft über Absicherungen diskutieren – nicht nur für Kunstschaffende.Der ORF zeigt den TV-Krimi „Im finsteren Tal“. Auch wenn ich was schmeiße nach dir, hebe ich es auf. Was darf man sich erwarten? Das waren Lampenschirme, die meine Mutter von ihren Eltern geerbt hat, die ich dann in meine ersten zwei Wohnungen hatte – so lange bis sie zerfallen sind. Ich weiß noch nach der „Jedermann“-Premiere in Salzburg kam ein Pulk von Pressemenschen und sie sagten: ‘Na, san Sie ned stolz auf den Sohn?’ Und ich sagte: ‘Ich kann mit dem Stolz leider nix anfangen. Wenn man sagt, ein Künstler ist nicht politisch, hat sich nicht um Politik zu kümmern, und dann steht man plötzlich neben Herrn Goebbels. Uns Sie?Wir sind ja speziell in Österreich wirkliche Katastrophen nicht mehr gewöhnt. Sie stammten aus den 30er-Jahren. KulturWerk: Cornelius Obonya Im KulturWerk ist heute der Schauspieler Cornelius Obonya zu Gast bei Barbara Rett. ORTH: Nein, interessanterweise überhaupt nicht. Mehr dazu im Blog von Barbara Rett. Sehen Sie diese Zusammenarbeit als Bereicherung oder eher als Belastungsprobe für Ihre Beziehung? WOMAN traf den Hörbiger-Spross zum Duell mit seiner spannenden Frau und Mutter seines 4 … Aber allgemeine körperliche Not kannten wir nicht, oder die Situation, dass fast alle plötzlich keine Einkünfte mehr haben. In seiner wunderbaren Art hat er gesagt: Es graust ihm so, er würde bitte gerne aufhören.OBONYA: Was unser Sohn auch gemacht hat.Wurde viel politisiert bei Ihnen zu Hause?ORTH: Politisiert eigentlich nicht. Cornelius Obonya, 44. Ein Gespräch über Bühne & Jedermann, Musik & Politik, "Lagerfeld-Diät" & Wiener Schnitzel. Das war schon sehr früh so. Aber nicht zuletzt dafür wurde dieses Werk geschrieben, denn wenn wir aufhören, diese Träume zuzulassen, dann fühlen wir nichts mehr und hämmern nur noch auf unseren Tastaturen herum. Obonya: Es war für uns beide ein Sprung ins kalte Wasser. Vor der ersten gemeinsamen Arbeit, das ist jetzt über 17 Jahre her, haben wir gesagt: Wenn wir anfangen zu streiten, dann werden wir nicht mehr miteinander arbeiten, weil das Private wichtiger ist. Wir sagen auch idente Formulierungen. Obonya: Ich bin so erzogen, ja. Deshalb bin ich ein Freund der großen Weltvernetzung, ein Freund von Europa: Dass wir voneinander wissen, die Einflüsse aufnehmen, offener werden. Der Film- und Bühnenstar spricht über seine Mutter, den Hörbiger-Clan, die Waldheim-Zeit und das freie Arbeiten mit Marta S. Halpert. Sind in Ihrer Ehe die viel zitierten Mentalitätsunterschiede zwischen Deutschland und Österreich ein Thema? Man ist abgeschieden, hat seine eigene Welt. Locatin Trifft: Cornelius Obonya, 50, stammt aus Österreichs bekanntester Schauspielfamilie. Es geht weniger darüber, wie man politisch in den 1. Wir wollen auch die Dialoge klarer gestalten. Seine Großeltern waren Paula Wessely und Attila Hörbiger, sein Vater der Schauspieler Hanns Obonya. So etwas wie jetzt ist wie ein allgemeiner Stromausfall. Obonya: Ich spielte den Wachtmeister, war völlig absurd gekleidet, mit zurückgegelten Haaren und einem aufgeklebten Schnauzbart. Aber für mich sind wir eine ganz normale Familie – die sich leider viel zu wenig sieht. ORTH: Aufklärung! Ebenso wie Pamina. Obonya: Wenn ich an Wiedergeburten glauben würde, könnte ich sagen: Schön, dass du wieder da bist! Und dann beginne ich als Schauspieler das zu begreifen, was der Regisseur im besten Fall von Anbeginn gemeint hat. Carolin Pienkos und Cornelius Obonya:"Wir wollen Emotionen und Pathos zulassen". Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Webseite erhalten Sie hier. Cornelius Obonya Vater Gerhard Liebmann Mutter Birgit Melcher Marga Weims Sarah Born Arzt Hans-Maria Darnov Prof. Dr. Kübler Harald Schrott Hubert Grassl August Schmölzer Empfangssekretärin Pienkos: Es war das Gespräch! Alles, was ich zum ersten Mal gemacht habe, musste ich immer in einem absurd schnellen Durchlauf lernen. Allein diese Möglichkeit darf schon nicht bestehen. Aber um Gottes willen nicht schon wieder ein Schauspieler! Diese Normalität hat mich interessiert. Staffel 2 - Folge 8 Barbara hält einen Mann gefangen, den sie für den Mörder ihrer Mutter hält. "Wiener Zeitung": Im Tennis gibt es dieses ungeschriebene Gesetz, wonach Ehepaare besser nicht miteinander Doppel spielen sollten, weil sonst der Haussegen schief hängen könnte. Pienkos: Ich hatte nach dem Studium gerade erst in München zu arbeiten begonnen, und in dem Moment, wo ich überlegt habe, bleibe ich hier oder nicht, hat Karin Bergmann angerufen und gesagt, Andrea Breth würde gerne mit Ihnen am Burgtheater arbeiten, kommen Sie doch nach Wien. Die Kasernierung halte ich mit meiner Familie ziemlich gewissenhaft ein. Anne-Sophie Mutter Geigerin Cornelius Obonya Jedermann Helga Rabl-Stadler Präsidentin der Salzburger Festspiele Christian Renner NXG - Freunde der Salzburger Festspiele Aziz Shokhakimov Dirigent Peter Simonischek Jedermann Heinrich Spängler Andrea Breth engagierte ihn 1992 an die Berliner Schaubühne. ORTH: Wir waren schon einmal weiter, weil wir nicht so rechts waren. Ich hatte mich für die Schule fertiggemacht.“, CO: „Was meine Figur betrifft - ich würde mich mit dem sicher nicht verstehen, weil das bis zu einem gewissen Grad einfach ein Langweiler ist. Obonya: Das ist keine neue Idee, ganz im Gegenteil. Vielleicht wäre man genauso feig in der Ecke gestanden und hätte gesagt, besser nicht. Das ist wie wenn der Adel untereinander heiratet, 800 Mal hintereinander ...ORTH: Inzucht heißt das Wort.OBONYA: Genau, und das auch in diesem Bereich passieren.Hatten Sie immer eine gute Beziehung zueinander?ORTH: In der Pubertät hätte ich ihn erschlagen können, zwischendurch.OBONYA: Ich sie auch.ORTH: Aber das wussten wir irgendwo unterschwellig. Juli im Römersteinbruch St. Margarethen Premiere hat. wina: Bei der Präsentation der Arik-Brauer-Hagaddah im Jüdischen Museum haben Sie nach Ihrem verabredeten Text noch ein paar persönliche Worte hinzugefügt.