Demokratischer Frauenbund Deutschlands (DFD) Demokratischer Frauenbund Deutschlands (DFD) Ziele: Einheit und Wiederaufbau eines demokratischen Deutschlands Gleichberechtigung der Frau gegen Faschismus und Militarismus Ziele: berufliche und politische Gleichstellung der Frau Die polarisierende Unterscheidung von männlichem und weiblichem Habitus war unter anderem ein zentraler Aspekt der Verbürgerlichung westlicher Gesellschaften und der Durchsetzung des zugehörigen polaren Geschlechterideals. Mit der Gründung der DDR 1949 wurde in den darauf folgenden Jahren eine Planwirtschaft eingeführt und die Enteignung der „Kapitalisten“ sowie „die Überführung der Produktionsmittel in das Eigentum des Volkes“17 beschlossen und durchgeführt. 11 Elling, Hanna: Frauen im deutschen Widerstand 1933 – 1945. Beispielsweise bekam jede Mutter, die mindestens fünf Kinder geboren hatte, mehr staatliche Hilfen und kinderreiche Mütter erhielten ein Mutterkreuz (siehe A2: Die beinahe höchste Auszeichnung, die eine Frau in der NS-Zeit erhalten konnte – das Mutterkreuz) , welches besonders am 1.Mai verliehen wurde, am Ehrentag der Mütter - dem Muttertag. Dafür sollten eigentlich alle Männer den Frauen Hochachtung beweisen. Berlin: Dietz Verlag 197, Beiträge in Zeitschriften oder vergleichbaren periodisch erscheinenden Veröffentlichungen, [1] Schwarz, Paul : Die deutsche Wehr, In: Rundschau Basel, Nr. Der Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ ist heute noch ein Thema und bewegte aber die Frauen auch schon einige Jahrhunderte lang. Und in der nicht an der Sowjetunion, sondern an Weimar orientierten Verfassung von 1949 heißt es in Art. In diesem System war die Arbeitslosigkeit sehr gering, aber die millionenfache Abwanderung, die durch den Bau der Mauer 1961 unterbunden wurde, die Unflexibilität und die Einhaltung und Erfüllung von Planvorgaben waren Gründe für das Scheitern. Und in der es Spaß macht, eine Frau zu sein. Damit änderte sich auch die Lebensplanung vieler Frauen: Der Beruf war fortan nicht mehr nur eine vorübergehende Tätigkeit bis zur Hochzeit, sondern der Lebensmittelpunkt. Detailansicht öffnen. (Clara Zetkin) Der Tag der Frauen seit 1907 (auch von Clara Zetkin initiiert und durchgesetzt) stand für die politische und menschliche Emanzipation der proletarischen und letztendlich aller Frauen. Entscheidend für die Veränderung des 2.4.1 in der BRD Aber in einer Familie wird es nie möglich sein, dass Männer und Frauen wirklich gleichberechtigt sind, denn reichlich Frauen haben einen viel größeren Anteil an der Erziehung der Kinder und müssen nebenbei teilweise auch noch arbeiten gehen. Trotzdem hat sich die Stellung der Frau, insbesondere Entscheidungen über die Familie, stark zum Positiven verändert, denn Frauen haben in der heutigen normalen Familie das gleiche Mitbestimmungsrecht, wie ihr Ehemann. Nur können sie diese schwer nutzen, denn eine Kompetenzenverteilung wird auch zukünftig nicht zu erreichen sein. Der Kanzler Otto von Bismarck gab in den 1880er Jahren die Arbeiterschutzgesetze heraus, die den Arbeitern/innen die Arbeits– und Lebensbedingungen, die in der Zeit der Industrialisierung sehr schlecht waren, erleichterten. Alle Frauen waren in einer einheitlichen Frauenorganisation der DDR, dem DFD, zusammengefasst und arbeiteten aktiv „[...]an der Durchsetzung der Gleichberechtigung der Frau in der DDR[...]“21 mit. Es gibt immer mehr Alleinerziehende, die nebenbei auch noch arbeiten. Die von Bismarck geschaffenen Sozialistengesetze von 1890 führten zur langsamen Entspannung der Lage, denn sie besagten das Verbot von Wöchnerinnen drei Wochen vor und nach ihrer Niederkunft, in bestimmten Fällen Verbot der Nachtarbeit,... Aber eine wirkliche Verbesserung stellte sich trotzdem nicht für erwerbstätige Frauen ein. Führungspositionen blieben Frauen aber weitreichend vorenthalten(siehe A4: Übersicht über die angebliche Chancengleichheit im Beruf in der DDR ), obwohl jede vierte Schule von einer Frau geleitet wurde und ein Drittel der Richterstellen von Frauen besetzt war. Beispielsweise waren sie 1988 für das Essenkochen in 57 Prozent aller Haushalte zuständig, 1991 aber schon in 73 Prozent der Haushalte. - Hohes Honorar auf die Verkäufe Auch der 1955 geschaffene Grundsatz „Gleicher Lohn gleiche Arbeit“ brachte keine Verbesserung für die Frauen. Denn man muss sich vor Augen halten, dass bis 1907 mehr als 2/3 der Frauen arbeiten gingen und dabei mit Ausbeutung und Diskriminierung zu kämpfen hatten. Gleichberechtigung von Mann und Frau im Grundgesetz, Artikel 3, Absatz 2. Die Rollenverteilung war noch immer klar definiert: Der Ehemann als Ernährer der Familie und die Frau als Hausfrau und Mutter. Ein Umschwung im Bildungswesen in den 70er Jahren ermöglichte den Frauen und Mädchen qualifizierte Abschlüsse an Hochschulen zu erlangen und in wenigen Jahren zogen sie mit den Männern gleich. von 25,3 auf fast 28 Jahre und bei den Frauen von 22, 7 auf 25,2 „… handelt es sich doch heute um die endgültige Beschlussfassung xx über das Gesetz über den Mutter- und Kinderschutz und die Rechte der Frau.“ 1949 erhielt auch in der DDR die Gleichberechtigung von Männer… Bis 1949 nahm Deutschland einen gemeinsamen Weg und wurde durch vier Besatzungsmächte verwaltet und regiert. Denn die Frau ist anders als der Mann. 26 Elling, Hanna: Frauen im deutschen Widerstand 1933 – 1945. 25 Schneider, Wolfgang: Frauen unterm Hakenkreuz. Oft ist es nicht möglich weil der Mann länger berufstätig ist als die Frau. Dabei soll versucht werden, die Zeit von DDR und BRD zu betrachten, da sie als Ursache der heute bestehenden Geschlechterverhältnisse und -diskurse gelten kann. In den 1950er Jahren musste das Land nach dem Krieg wieder aufgebaut werden, zudem flohen viele Menschen in den Westen - da wurde jede Hand gebraucht. Dafür sollten alle Frauen Alice Schwarzer und der Feministenbewegung dankbar sein, denn wo würden wir jetzt stehen? Die Frauen standen ihren Mann, waren selbstständig und selbstbewusst, schreibt Helga Hirsch in ihrem wunderbaren Buch über die Frauen nach 1945. In einer Demokratie, die auch die Gleichstellung der Frau zusichert, darf der Mann entscheiden, ob seine Frau arbeiten geht? Abfolge gelebt oder wiederholt werden können, bestimmen heute lebten 1,5 Millionen Bundesbürger in einer Ehe ohne Trauschein, In dieser Zeit entstanden typische Frauenberufe, wie Stenotypistin, Sekretärin, ... . Das Bild der traditionellen Ehe geriet ins Wanken. Dies geschah aufgrund von verschiedenen Faktoren, die hier erläutert werden sollen. Der Trend zur Kleinfamilie ist aufgrund Die Verteilung bestand in der klaren Festlegung Einige Bücher habe ich schon aber ich brauche noch einige, die das Alltagsleben der Frauen von damals beschreibt (Aufgaben in der Ehe usw. Oft ist es nicht möglich weil der Mann länger berufstätig ist als die Frau. Beide stehen in ihren Berufen im unmittelbaren Kriegseinsatz.“26.Gegen Ende des 2.Weltkrieges brach der Volkssturm aus und die Frau wurde mit „ihrer“ Waffe, einer Handfeuerwaffe, an die Front gesandt. Halle, 8.03.2019: Anlässlich des Weltfrauentags werfen wir einen Blick auf die Entwicklung der Gleichberechtigung der Frau in der BRD und der DDR. Böhme, Waltraud/ Dehlsen, Marlene/ Fischer, Andree (Hrsg. Der Kan… Ab jetzt waren sie also nur noch Hausfrau und Mutter. In den letzten 10 Jahren scheint es für viele eine Selbstverständlichkeit zu sein, dass Frauen emanzipiert sind, aber Jahrzehnte ja Jahrhunderte lang sehnte sich jede Frau nach Emanzipation. 1949 wurde die BRD gegründet und mit dem Marshall-Plan 1947, der Währungsreform 1948 und dem Grundgesetz von 1949 kam es zum raschen Wirtschaftsaufschwung der BRD. Auch wurden ab 1971 Beratungszentren geschaffen, um jungen Müttern Kenntnisse in Haushaltsführung und Gestaltung der Freizeit zu vermitteln. Selbst der Achtstundentag, der den Frauen von der Regierung zugesichert wurde, konnte aber meist nie in die Realität umgesetzt werden. Schichten in den Städten getragen. Die Frauen in der BRD könnten viel gewinnen – wenn sie endlich fordern, dass das, was gut war in der DDR, in das westliche Rechts- und Sozialsystem übertragen wird. Schwangere Frauen und berufstätige Mütter sind gesetzlich geschützt. 1. 3 min In: u.a. Hamburg oder Frankfurt) sind schon mehr als die Hälfte aller Nach dem 2.Weltkrieg gab es einen Frauenüberschuss von 7 Millionen. des Zusammenlebens werden nun erprobt, und die Lebenswege von In Hitlers errichteter Diktatur verlor die Frau alle bisher erkämpften Rechte und nahm eine untergeordnete Stellung ein. Drei Jahre später schloss sich der BdF der Internationalen Frauenbewegung an, deren Hauptziel hauptsächlich in der Gleichberechtigung lag und in der Erhaltung des internationalen Friedens. Dabei erhielt die Kontrastierung von Mann und Frau im Vergleich zu anderen Gesellschaften im letzten Drittel des 18. ): Kleines politisches Wörterbuch. Aus diesem Grund ziehen auch heute noch viele junge Ostdeutsche in den Westen Deutschlands und somit fehlt es dem Osten an qualifizierten jungen Leuten. Die Situation in der DDR unterschied sich in diesem Punkt sehr von der BRD, denn da in der DDR so viele Frauen erwerbstätig waren, übernahmen verschiedene Kindereinrichtungen die Erziehung der Kinder. März - 15. So heiraten manche Paare erst, nachdem sie Frauen und Männer sollten eigentlich die Erziehung aufteilen. stellte. Mit Beginn des sogenannten 3. Sie sollte viele Kinder bekommen, für ihren Mann leben und seine Wünsche erfüllen. Das nahmen zahlreiche Frauen zum Anlass, um sich gegen das Patriarchat und die Ausbeutung zu wehren. 2.1 in der Kaiserzeit (1871-1914) Bergmann, Klaus/ Bernlocher, Ludwig/ Brixius, Rolf (Hrsg. Auch die politischen Veränderungen dieser Zeit beunruhigten die Bevölkerung. Frauen hätten weniger Lohn bekommen als Männer. Sie kämpften für eine Welt, in der Frauen und Männer wirklich gleichberechtigt sind. ): Geschichte und Geschehen Sachsen Band D5. Ihr Ehemann verdiente so viel, um den Familienunterhalt ausreichend zu decken. Nach der Befreiung Deutschlands von der braunen Gewaltherrschaft wurde am 1. Aber die beruflichen Chancen für Frauen änderten sich nur wenig. Diese Rechte und Chancen war für viele Frauen in der damaligen Zeit nur ein Traum, aber ohne ihre harte Arbeit, die auch oft sehr aussichtslos war, würde die moderne Frau sicher nicht die Stellung, die ihr eigentlich schon immer zusteht, haben. S. 311 1952. B. wegen des §218. Zusammenfassung: „Die Rolle der Frau im Wandel“ Die Frauen standen ihren Mann, waren selbstständig und selbstbewusst, schreibt Helga Hirsch in ihrem wunderbaren Buch über die Frauen nach 1945. Als gleichberechtigter Partner war für sie kein Platz mehr in dieser Gesellschaft, denn in der Ideologie des deutschen Faschismus nahmen die Männer den bevorzugten Rang ein. Wobei die sowjetische einen anderen Weg einschlagen sollte. Charakter einer einmalig zu absolvierenden Lebensstation verloren. Eine Frau im heutigen Deutschland ist vor dem Gesetz absolut gleichberechtigt, im sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bereich. Im Lexikon heißt es: „(lateinisch: „Freigabe, Verselbstständigung“), rechtliche und gesellschaftliche. sogar über dem 30. 1953 Diese eröffnete den Frauen das Wahlrecht und Gleichberechtigung von Männern und Frauen in allen Lebensbereichen. Die proletarischen Frauen hingegen sahen diese Frage als soziale an und suchten die Lösung im Sozialismus. vielen Paaren als Übergangsphase betrachtet. In der BRD konnten Ehemänner bis 1977 den Job ihrer Frau kündigen. Aus diesem Grund unternahm der Staat alles, um diesem Ziel - der Gleichberechtigung der Frau – gerecht zu werden. Sie frißt Ärger, Kummer, Sorgen viel eher in sich hinein. willen ist es auch, die die Mutter zur verständnisvollen In der DDR waren 90% der Frauen berufstätig unter dem Grundsatz „Gleicher Lohn bei gleicher Arbeitsleistung“, es wurde auch darauf hingearbeitet, dass traditionelle Frauenberufe beschränkt werden und die Frau sich für alle „[...] gesellschaftlichen und beruflichen Aufgaben[...]“22 qualifizieren kann (siehe A4: Frauen in der Erdöldestillation im Olefinwerk Böhlen bei Leipzig). Später sorgte die marod… Mit dem Beginn des 2.Weltkrieges musste Hitler seine Strategie ändern und beschloss „die planmäßige Rückführung der Frauen in das Berufsleben“ und ähnlich der Situation des 1.Weltkrieges mussten sie als Wehrmachtshelferinnen zur Verfügung stehen. ): Kleines politisches Wörterbuch. Eine Frauenbewegung, wie in der BRD, gab es nicht. Durch die Gründung der BRD und dem damit verbundenen Wirtschaftsaufschwung wurde die Frau wieder zurück ins Haus gedrängt und anfangs durfte ihr Mann noch über ihre Erwerbstätigkeit entscheiden! war in den fünfziger und sechziger Jahren des 20. Deutschland Anfang der 1950er Jahre. Obwohl es auch in der DDR oft so war, dass ein großer Teil der Hausarbeit von Frauen erledigt wurde, hat sich das nach 1990 noch verstärkt. Die Frau musste sich aus der Politik heraushalten und ihre Aufgaben in ihrer „kleinen Welt“ erfüllen. Zahl von Paaren entschließt sich, gänzlich auf eine Um die Doppelbelastung als Mutter und berufstätige Frau zu überwinden, schuf die DDR Kinderkrippen und Kindertagesstätten, die sich um die Kinder kümmerten und sie nach sozialistischem Vorbild erzogen. 3.2 im Beruf und wirtschaftliche Eigenständigkeit durch Berufstätigkeit. 1933–1945 Obwohl das NS-Regime die Rolle der Frau als jene der Gattin und Mutter definiert, kann es auf weibliche Arbeitskraft nicht verzichten. Mir war es unbekannt, dass es schon im 19.Jahrhundert eine Frauenbewegung gab, die ihre Ziele nur in kleinen Schritten durchsetzen konnten, trotzdem hart und ausdauern gekämpft haben. auf 40 Prozent, in den großen Städten auf 10 Prozent. Ihr Land war von Männern beherrscht und auch in der Familie war der Mann das Oberhaupt. Die Gleichberechtigung im heutigen Deutschland existiert nicht, es sind minimale Ansätze da, aber viel sexismus und sex. Sie gehört somit zur Weltanschauung (Ideologie) eines sozialistischen Staates.